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Adam Michaels

It‘s like an itch, isn‘t it? You can feel it in your throat. You want to scream for me.

Adam Ethan Michaels Dieser Name ist eigentlich nur ein Deckname. Ein Deckname, mit dem er schon seit mehr als 20 Jahre lebt, doch er hat niemals seinen wahren Namen vergessen: Artjom Mischa Michailow. Ja, man mag es kaum glauben, aber dieser gutaussehende Typ besitzt russisches Blut. Adam wurde in Perm geboren 25. Juli 1972. Perm ist eine Stadt in Russland und liegt im Uralvorland an der Kama. Doch lange hielt es seine Familie nicht dort. Als er sieben Jahre war, entschied sein Vater, dass sie ihr Glück im Land der unbegrenzten Möglichkeiten doch probieren sollten. Mittlerweile haben sich seine vier Wände drastisch geändert. Heute bewohnt Adam eine Loft. Praktisch für ihn…Gleich daneben befindet sich sein Buchladen, also kommt er wohl niemals zu spät. Adam besitzt einen kleinen Buchladen mit Lesecafé. Der Laden läuft recht gut, er hat drei Angestellte, die sich während seiner Abwesenheit darum kümmern können. Meist aber versucht Adam, dass sich sein Zweitjob nicht mit diesem kreuzt. Denn sein eigentlicher Job ist es, Leichen zu beseitigen und Spuren zu vernichten. Nicht im legalen Sinne versteht sich. Er ist der Mann, der gerufen wird, wenn zum Beispiel Papas arroganter Bastard über die Stränge geschlagen und seine Freundin im Drogenrausch erwürgt hat. Adam ist ein sogenannter Cleaner und dazu noch ein recht guter, immerhin ist er in dem Geschäft schon seit fast 20 Jahren tätig. Was aber nicht heißt, dass er nur mit Leichen zu tun hat. Manchmal kommt es auch vor, dass er den Schlamassel noch beenden muss. Somit hat er schon den ein oder anderen Menschen das Leben ausgehaucht, mehr aus reinem Überlebensinstinkt heraus. Die Idee mit dem Buchladen kam ihm, als er in einer schwachen Minute über seinen Ruhestand nachgedacht hatte. Das und seine Mutter, die immer gerne und viel gelesen hatte. Es ist wohl mehr eine Art Gedenken an sie. Jeder muss irgendwo seine sentimentale Seite haben.Dieser Name ist eigentlich nur ein Deckname.
Alter: 48 Jahre (*25. Juli 1972)
Hauptberuf: Cleaner
Nebenberuf: Besitzer
Wohnort: District 8
Hunter Walsh
Er starrt auf die Wand, die Wand starrt zurück. Das Bild zerbrochen, auf dem Boden zahllose Scherben. Von der Hand tropft Blut, doch der Schmerz ist vergänglich. Anderer nicht. Anderer bleibt für immer. Wo Hunter Walsh schon immer Schwierigkeiten hatte, den Gefühlen geordnete Bahnen zuzuweisen, scheint es in Zeiten wie diesen unlängst schwieriger, aussichtsloser, nutzloser. 36 Jahre, in der Blüte seines Lebens und vor dem Trümmerhaufen gelebter Träume. Zwölf Wochen, drei Monate, gefühlt ein Leben ist es her. Noch weniger, da er sie zu Grabe getragen, den Regenschirm gehalten und die Kälte in jedem seiner Glieder gespürt hatte. Die Arbeit erscheint trist, jeden Tag sterben unzählige Menschen durch die Hand anderer. Nur der ihm wichtigste, der wählte die eigene. Ein Police Sergeant, der die Anzeichen sah, sie erkannte und doch nur hilflos danebenstand. Der zusah und regungslos ausharrte. Er hatte ihr nicht helfen können, wie konnte er sich anmaßen anderen zu helfen? Und wieder pocht die Wut und das nächste Bild landet klirrend auf dem Boden der gemeinsamen Wohnung.
Alter: 36 Jahre (*19. Juni 1983)
Hauptberuf: Police Sergeant
Nebenberuf: kein Nebenberuf
Wohnort: District 8
Nero Scordato
Wie einst Francesco Petrarca seiner Laura dreihundertsiebzehn Sonette widmete, in mindestens so vielen poetischen Abfassungen könnte Nero Domenico Scordato sich selbst lobpreisen – so zumindest die landläufige Meinung, die sich der junge Italoamerikaner zu verbessern nicht bemüht. Bei prestigeträchtigen Partys in aus Daddys Tasche finanzierten Loftwohnungen irgendwo in Mid-City ist er ein gern gesehener Gast, weiß sich nahtlos in ihm völlig fremde Gruppen zu integrieren und dabei auf subtile Art, ohne sich wirklich anzustrengen, so manchen Scheinwerfer auf sich zu richten. Geneigte Gemüter wissen um seine enge Verwandtschaft zu vorherrschenden kriminellen Konstrukten, wenngleich sich der 31-Jährige dahingehend eher bedeckt hält und es voller Gelassenheit seinen grobmotorischer veranlagten Cousins überlässt, sich und anderen die Köpfe einzuschlagen. Nero ist eher ein Mann für die feinen Dinge im Leben, auch wenn dazu keinesfalls Zurückhaltung oder Bescheidenheit gehören. Es ist sicherlich schwierig und bisweilen anstrengend, mit Nero enger als oberflächlich befreundet zu sein. Von einer Liebesbeziehung (sorry, Laura) mal ganz zu schweigen. Leichter ist es da wiederum, es sich mit ihm zu verscherzen. Aber mit ihm zu arbeiten, das ist zweifelsohne die Hölle. Erfolg kommt nicht von Ungefähr und erfordert Perfektion – Präzision wie ein Uhrwerk, in dem jedes Zahnrad ausgetauscht wird, wenn es nicht rund läuft. Da fliegen also auch mal Projektmappen vom Schreibtisch und es regnet mühevoll sortierte Blätter, während Signore nur an seiner sarkastisch beschrifteten Kaffeetasse nippt. Dass er sich aufgrund des Drucks, der wiederum auf ihn ausgeübt wird, manchmal wünscht, sie würde Alkohol oder wenigstens ein wenig Schuss im Kaffee beinhalten, lässt der abteilungsleitende Creative Director der Telamon Publicity Group nicht nach außen dringen. Am Ende des Tages ist Nero doch nur derjenige, der als Letzter das Büro verlässt, um in eine leere Wohnung heimzukehren. Mit dem Wissen im Nacken, dass sein Leben einem fragilen Konzept der Freiheit untersteht, das jederzeit wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen könnte: Il sangue non è acqua.
Alter: 31 Jahre (*13. Dezember 1989)
Hauptberuf: Creative Director
Nebenberuf: kein Nebenberuf
Wohnort: District 8
Ruby Zepeda
Unkonventionell, anders als man erwartet und gleichzeitig glauben viele Menschen doch direkt zu wissen, mit was für einer Art Mensch sie es zu tun haben, wenn sie Ruby Adalia Zepeda begegnen. Früher mochte das so gewesen sein, darüber streitet die junge Frau bestimmt nicht. Warum auch abstreiten was tatsächlich einmal gewesen ist. Ruby wuchs auf dem Land auf, kleine Schwester von drei Brüdern zu denen sie heute kaum noch Kontakt hat, in ihrer Kindheit nicht nur unterdrückt, sondern vor allem auch unterfordert. Doch zu ihrem Glück gibt es noch engagierte Lehrer in der Welt, ohne die sie vermutlich auf der Farm ihrer Eltern geblieben wäre, einen benachbarten Farmer geheiratet hätte und heute, mit gerade einmal 26 Jahren hätte sie vermutlich schon das dritte Kind auf dem Weg. Der Vertrauenslehrerin ihrer High School hat sie es zu verdanken, dass ihre Intelligenz nicht mit irgendwelchen Störungen à la ADHS oder Asperger abgetan wurden, sondern sie wirklich etwas lernte, sich bildete und mit nur 17 Jahren ein Studium im Marketingbereich anfing. Das war was, das sie wirklich interessierte, Werbung machen, knackige und ins Ohr gehende Werbeslogans entwerfen. Dachte sie zumindest ein ganzes Semester, bevor ihr recht deutlich bewusst wurde, dass sie anderen Menschen etwas beibringen wollte, helfen wollte so wie es die Lehrerin auf dem Land bei ihr getan hatte. Das zweite Semester saß sie nicht im Marketingstudium, sondern begann von vorn. Lehramt mit dem Hauptfach Social Sciences und im Nebenfach Spanisch. Beides Fächer, die sie mittlerweile seit zwei Jahren an einer High School unterrichtet.
Alter: 26 Jahre (*07. November 1994)
Hauptberuf: Lehrerin
Nebenberuf: kein Nebenberuf
Wohnort: District 8