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Magica Umbra Spielprinzip: Szenentrennung Rating: L3S3V3 Spielort: Grim's Ditch, England, UK Groß-/Kleinstadt: Kleinstadt
Charaktere nach Council District
Reservierte Avatare Vergebene Avatare Genutzte Namen
Geburtstagsliste Altersliste Beziehungsübersicht
Jobliste Schulen / Unis Wohnorte
Gangübersicht Bewohnerübersicht Zweitcharaktere
Ana Flores
Venezolanisches Temperament trifft amerikanische Freiheit. Eine Latina, wie sie im Buche steht, feurig und nicht zu bändigen. Geboren in Caracas, ihres Zeichens Hauptstadt des schönen Venezuelas, zog es die Dunkelhaarige erst vor knappen drei Jahren ins schöne Amerika, das sich seither jedoch nur mäßig von seiner schönen Seite gezeigt hat. Mit vierzehn die Mutter verlierend, aus dem gewohnten Umfeld gerissen und sowohl mit einer neuen Kultur, als auch einer neuen Sprache konfrontiert, lebte Ana Natalia Flores sich nur langsam ein, nicht zuletzt die Konfrontation mit jenem Mann, der bislang nicht mehr als der Samenspender gewesen war, erschwerte ihren Start. Ein Kulturschock aller erster Güte. Adios Favelas, hallo teure Privatschule. Auf Biegen und Brechen versucht das Feuer zu unterdrücken, folgte Ana stets ihren Idealen, doch wie so manches Mal scheint sie immer ein bisschen zu viel zu wollen. Kein Wunder, dass die Angst vor dem ‚zu viel‘ in Punkto Herz und Gefühl gegenüber dem chronischen Herzensbrecher nicht unwesentlich ist.
Alter: 17 Jahre (*13. Mai 2003)
Hauptberuf: Schülerin
Nebenberuf: kein Nebenberuf
Wohnort: District 9
Benjamin Walsh
Nur ein Genie beherrscht das Chaos. Und Chaos herrscht zumindest in der Sockenschublade des jungen Mannes. Gleichfarbige, zusammengehöhrende, trägt er nur selten, viel zu langweilig und monoton. Viel zu gewöhnlich. Und Benjamin Walsh ist vieles, aber gewiss nicht gewöhnlich. Doch schon viel mehr ein Genie. Überhaupt gefällt ihm außergewöhnliches so viel besser. Ben, wie er häufig von Freunden genannt wird, mag weder Schubladendenken, noch zu starre Strukturen oder gesellschaftliche Konventionen. Er versteht sich selbst als Künstler und kann seit ein paar Jahren tatsächlich von dem Leben, was er verkauft. Und neben dem Malen, steht Ben auch von Zeit zu Zeit in Theaterproduktionen auf der Bühne. Ein gewöhnlicher Bürojob wäre so gar nichts für den 31 jährigen, der als Einzelkind aufwuchs und sich daran auch nie gestört hat. In seinen Augen hat es jedes Einzelkind ausgesprochen schwer im Leben. Die einen auf eine relativ angenehme Weise, die anderen.. eben nicht. Zu seinen eigenen Eltern hat er nur wenig Kontakt, hält sich lieber fern von den Machenschaften seines Vaters und besucht seine Mutter auch nur dann, wenn er weiß, dass diese allein ist. Und obwohl Benjamin Walsh kein großer Fan von Monotonie und immer gleichen Tagesabläufen ist, sehen seine Tage geregelter aus, als man annehmen möchte. Das liegt nicht zuletzt an der kleinen Marcie, seiner mittlerweile vier Jahre alten Tochter. Ganz recht, der junge Mann, der sich in seiner Selbstdarstellung so wenig verantwortungsvoll gibt, wie auch unabhängig und exzentrisch, ist selbst Vater und geht in dieser Rolle tatsächlich vollkommen auf, wenn Marcie bei ihm ist. Und sehr wahrscheinlich wäre er auch ein ganz wundervoller Ehemann geworden, wenn das Schicksal ihm da keinen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Der Ring, den er vor fast zwei Jahren gekauft hatte, steckt noch immer in seiner kleinen Box und liegt ordentlich in der Nachtischschublade von Benjamin. Er sollte nicht dazu kommen, der Mutter seiner Tochter einen Antrag zu machen, diese starb bei einem schrecklichen Unglück, ertrank und wurde erst nach einer Woche gefunden. Und nur Remy, dem Onkel von Marcie und seinem besten Freund, hat Ben es zu verdanken, dass er heute Vater ist und nicht bloß eine blasse Erinnerung im Leben seiner Tochter. Mit Remy teilt er sich das Sorgerecht, nachdem diesem [und nicht Benjamin] die Vormundschaft übertragen wurde - einer der Nachteile, dass sie ohne Eheurkunde Eltern geworden waren.
Alter: 31 Jahre (*14. Oktober 1989)
Hauptberuf: Künstler (Maler) & Besitzer
Nebenberuf: Theaterschauspieler
Wohnort: District 9
Clementine Wakefield
Clementine, oh, Clementine. Es wäre der Auftakt einer neuen, voller Spannung, Eifersuchtsdramen und umherwehenden Dessous Geldscheinen gespickten Staffel Gossip Girl im schönen Baton Rouge. Die goldenen Löffel glänzen so hell im Hause Wakefield, fraglich, wieso der pompöse Kronleuchter überhaupt noch einen Nutzen hat. Abgesehen vom Pumpen und Prahlen, was wohl die Meisterdisziplin derer ist, die sich unter der Sonne Hickmans drehen und wenden. Lange lebte es sich erstaunlich gut am Fuße des goldenen Käfigs und doch so weit über allen anderen, den Mittelständischen, den Langweilern und dem Fußvolk, wie es liebevoll bei Champagner und Kaviar auf der nächsten Poolparty so heißt. Lange genug jedoch, um den Champagner gegen Bier und den Kaviar gegen Sandwiches zu tauschen. Lediglich die Schuhe, die sind geblieben. Und der Kleiderschrank, der größer ist, als mancher Menschen Wohnung. Und die Wohnung selbst - … Clementine Cleo hat sich losgesagt, weg vom stumpfen Barbiepüppchen, (fast) weg von Papas goldener Kreditkarte, weg von pseudo-überlegenen Partys in Malibu, weg vom Ruf des hübschen, aber dummen Accessoires, das an jedermanns Arm hängen konnte, wenn es nur genug Aufmerksamkeit bekam. Keiner scheint so recht etwas wissen zu wollen von der Cleo, die studiert. Ein müdes Lächeln begleitet sie trotz harter Arbeit, der mentale Klaps auf den Kopf, ‚Ja du bist ein feines Mädchen‘, doch wie es in den Wald schallt, so hallt es auch hinaus. Cleo, oh, Cleo. Wer bist du und wo willst du hin? Vierundzwanzig Jahre, mehr als neunzig Prozent hinter vergoldeten Gittern und sich erst jüngst mit dem Ziel von ‚Eigenständigkeit‘ auseinandergesetzt, ist es wohl noch ein weiter Weg weg von dem, was sie war, hin zu dem, was sie sein will. Immerhin: wer hätte wohl gedacht, dass das naive kleine Dummchen fähig wäre zu studieren? Und das sogar erfolgreich?
Alter: 24 Jahre (*03. Februar 1996)
Hauptberuf: Studentin
Nebenberuf: kein Nebenberuf
Wohnort: District 9
Dean Dahl
Alter: 18 Jahre (*24.04.2002)
Hauptberuf: Schüler
Nebenberuf: kein Nebenberuf
Wohnort: District 9
Frida Naylor
Frida sagte einst: “I am my own muse. I am the subject I know best. The subject I want to better.” Das war allerdings nicht diese hier, sondern Frida Kahlo. Nichtsdestotrotz hätte der Satz auch für Frida Haviland Naylor eine tiefergehende Bedeutung. Auf dem beständigen Pfad der eigenen Motivation, der Selbstinspiration, dem Wunschtraum der stetigen Verbesserung nachjagend erscheint die 24-Jährige nicht selten viel älter als sie eigentlich ist. Mit ihren streng nach hinten gezogenen Schultern, dem immer leicht überheblichen Gesichtsausdruck, der irgendwo zwischen "genervt" und "gelangweilt" zu liegen scheint, ist Frida sicherlich keine besonders zugängliche Persönlichkeit. Da kann man überhaupt nicht von alleine auf die Idee kommen, dass in ihr tatsächlich ein ziemlicher edler Kern enthalten ist. Sie setzt sich trotz ihres beträchtlich vermögenden Elternhauses voller Inbrunst für die Erhaltung der Umwelt ein, engagiert sich für eine nachhaltige Städteplanung und gehört zu den erfolgreichen Absolventen der LSU School of Architecture, wo sie derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin die männliche Konkurrenz mit ihrem Pfennigabsatz und ihrer ähnlich spitz zulaufenden Wortwahl dem Erdboden gleich macht. Nein, nein, mit Frida ist nicht gut Kirschen essen, auch nicht, wenn man sie vorher in Wodka einlegt. Kein Klischee auslassend ist sie Pferdebesitzerin, Modepüppchen, Fashionista und natürlich die rechte Hand der Bienenkönigin der neureichen High Society. Dass sie Zuhause aber Sex and the City im Marathon anschaut, dazwischen immer wieder eine Folge ihrer liebsten Kinderserie, ihre Katze kuschelt und eigentlich gerne mal die aufrichtige, körperliche Nähe eines anderen Individuums spüren würde, ist die Seite, die nur sie selbst an sich kennt.
Alter: 24 Jahre (*09. November 1996)
Hauptberuf: Wiss. Mitarbeiterin MSRED
Nebenberuf: kein Nebenberuf
Wohnort: District 9
Remy Arnaud
Man möchte ja meinen, es wäre reine Selbstdarstellung, seinem Kind den eigenen Vornamen zu geben. Aber Bernard Arnaud benannte seinen Sohn ja nicht komplett nach sich selbst – er gab ihm den Zweitnamen Remy und nicht Louis, also kann man derartiges effektiv gar nicht unterstellen. Richtig? Ja, ganz richtig. Nein, verdammt, das ist kein Akt der Zuneigung, das ist ein schlechtes Alibi und sonst gar nichts. Glücklicherweise ist Remy jedoch keineswegs so geraten wie sein alter Herr. Zumindest in der Theorie, denn: Ja, sie beide mögen noble Restaurants, feinen Zwirn und sind auch einem guten Tropfen selten abgeneigt, aber sonst … grundverschieden. G-r-u-n-d-v-e-r-s-c-h-i-e-d-e-n, klar? Mittlerweile verdient der 33-Jährige seit gut neun Jahren genug Geld, um sich vom elterlichen Reichtum abzunabeln – was nicht heißt, dass er das uneingeschränkt tut. Geschenke soll man ja nicht ablehnen. Der mit dem Goldlöffel gefütterte Wunderknabe arbeitet als erfolgreicher Vermögensverwalter für eine Bande Halsabschneider und fühlt sich in diesem Haifischbecken pudelwohl. Ja, man möchte ihm das Schnöseltum direkt auf die Stirn schreiben, wäre da nicht das smarte Lächeln und die fast schon höfische Galanterie. Mehr Schein als Sein? Och, bitte, wer poliert den nicht gerne sein Image? Eben. Dass ihm Zuhause der schicke Stoff völlig egal ist, wenn er vor der einzigen konstanten Frau in seinem Leben auf die Knie sinkt, um ihr … Apfelmus aus dem Gesicht zu wischen, weil er sich selbst ein wenig vergisst, dann tut ihm das sicherlich auch ganz gut. Onkel Remy mag vielleicht einen glänzenden Ruf haben, aber gerade daheim ist alles nicht aus Gold gegossen. Die vierjährige Marcie hält Remy auf Trab, mehr als er sich das anfangs vorgestellt hatte. Nach dem mysteriösen tragischen Unfalltod seiner jüngeren Schwester Meredith bekam er die Vormundschaft übertragen und teilt sich das Erziehungsrecht mit seinem besten Freund Benjamin, der übrigens auch der leibliche Vater des Kindes ist. Ist gar nicht kompliziert, die Hintergrundgeschichte. Easy peasy lemon squeezy, Freunde. (Oder eher difficult difficult lemon difficult.)
Alter: 33 Jahre (*14. August 1987)
Hauptberuf: Asset-Manager
Nebenberuf: kein Nebenberuf
Wohnort: District 9
Victor Romanow
Sein vollständiger Name lautet Victor Alexejwitsch Romanow, aber er hört nur auf Victor oder Vic. Seinen Zweitnamen bekommt er meist dann um die Ohren gehauen, wenn sein Vater mit ihm sprechen möchte. Man wird nie seinen Eltern entfliehen, außer, sie sind tot. Geboren wurde Victor am 18.11.1975 in Moskau, Russland als einziger Sohn von Alexej und Michelle Romanow. Victor griff schon früh nach den Sternen oder in seinem Falle wohl eher nach der Macht, aber nicht nach der politischen sondern nach der wirtschaftlichen Macht, denn Geld regiert bekanntlich die Welt und davon besitzt der Russe genug. Er ist der Begründer und Inhaber von R.S.A., Romanow Security & Armory. Seine Firma befasst sich unter anderem mit dem Vertrieb von modernen Waffen. Zusätzlich besitzt er eine Abteilung für Sicherheit. Sein Motto: Jeder, der dafür bezahlen kann, bekommt auch Schutz. Natürlich erst nach einem gründlichen Backgroundcheck. Sein Arbeitsort ist eigentlich dort, wo gerade seine Geschäfte sind. Aber der Hauptsitz der Firma liegt direkt im Herzen von Dallas, Texas. Hier und da hat er natürlich seine Fühler weiter ausgestreckt.
Alter: 45 Jahre (*18. November 1975)
Hauptberuf: CEO von R.S.A
Nebenberuf: kein Nebenberuf
Wohnort: District 9