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Art des Gesuchs Altersspanne Avatarperson Status
Familie 25/26 Jahre Dylan Sprouse frei
we've taken different paths
Clay Morris
26 Jahre single District 7 Zimmermädchen
kontaktieren Gemischtposter über 2000 Zeichen Berrie
185 cm 79 kg
athletisch
grün
dunkelbraun
Es mag einem Klischee entspringen, doch erscheint Clay als Person doch in vielerlei Hinsicht als fleischgewordenes Klischee. Noch während seines ersten Gefängnisaufenthaltes schaffte es das erste Tintenbild auf seine Haut - in Form des Ganglogos der Black Bones, deren Loyalität er sich durch sein Schweigen und das Hinnehmen der Strafe für sich gewonnen hatte - welches seitlich unterhalb des Ohres auf dem Hals sitzt. Über die Jahre fanden viele weitere Tattoos ihren Weg auf seinen Körper, aktuell aber fokussiert auf die beiden Hände, wobei auf der Linken in Großbuchstaben "ROUGH" geschrieben steht, während die rechte mit einer Schlange verziert ist, die sich bis zum Handknöchel zieht. Viele kleinere und größere Tattoos finden sich zudem generell auf seiner linken Körperhälfte wovon einige auch selbst oder durch Freunde und somit bei Weitem nicht professionell gestochen sind. Auf dem linken Rippenbogen findet sich zudem noch eine Taube wieder. Abgesehen von den selbst gewählten Zierden erscheint ein Großteil seines Körpers von etlichen Verletzungen und Narben übersät. Vor auf der Unterseite der Unterarme finden sich Narben von Verbrennungen, während der Rücken durch viele kleine, mittelgroße und große Narben verschiedenen Ursprungs. Die meisten sind bereits verblasst, trotzdem hinterlassen sie ein einprägsames Bild. Auch auf der Brust finden sich vereinzelt Brand- und Hiebnarben.
Aufwachsend in einem Haushalt voll wechselnder Mutterfiguren in einer von vielen verschmutzten Buden im siebten District und der strengen Hand des volltrunkenen, nicht minder kriminellen, Vaters lernte Clay Morris – der eigentlich auf den Namen Cuthbert Morris geboren wurde, sich allen allerdings als Clay vorstellt – schnell auf eigenen Füßen zu stehen. Im Januar bereits sechsundzwanzig Jahre hinter sich gebracht, nicht wissend, ob der morgige Tag sein letzter sein könnte, machte der Knabe schon früh Bekanntschaft mit der Kriminalität und den widrigen Umständen in seiner Heimat und lernte, sich bestmöglich anzupassen. Ohne abgeschlossene Schulausbildung und der eher vagen Aussicht auf Erfolg in naher Zukunft bildet er eine gute Ergänzung zum allgemeinen Durchschnitt der Bewohner hier, hat er sich doch früh damit abgefunden, niemals in die Riegen der Obrigkeit aufsteigen zu wollen. Stattdessen arbeitet er bereits seit einiger Zeit im Freudenhaus der Black Bones, putzt Klos, wäscht befleckte Bettwäschen und widmet sich jedem noch so – buchstäblich – beschissenen Herzenswunsch der Damen und Herren, die offenkundig trotz allem über ihm in der Nahrungskette zu stehen scheinen. Dass er sein eher maues Gehalt als Zimmermädchen mit zahlreichen Einbruchdiebstählen aufpoliert, dient einerseits zur Sicherung seiner Lebenserhaltungskosten (die unter Anbetracht der Tatsache, dass er in einem Trailer ohne warmes Wasser, oder vernünftige Versorgung, natürlich übermäßig horrend ausfallen), andererseits auch als „Hobby“, Freizeitbeschäftigung, Ablenkung, Therapie … Vielseitig und universell einsetzbar.
#1
we've taken different paths
and traveled different roads. I know we'll always end up
on the same one when we're old.
„Devine, bitte, ich kann dir das erklären!“ Ihre Stimme zitterte, das linke Auge zuckte, während Angst jeden Millimeter ihres Gesichtes entstellte. Er stand vor ihr, mitten im Raum, die Hände auf der Mittelinsel der Küche abgestützte. Er spürte die raue Oberfläche des Briefes unter seinen Fingerspitzen. Der kleine Finger zuckte zur Seite, stieß gegen die kleine schwarze Kiste, deren Deckel nach hinten gekippt den Inhalt offenbarte. Sie wusste, dass er es wusste, hatte sie ihn doch zu einem aufgeschlossenen, intelligenten und selbstständigen jungen Mann erzogen. Kein einfältiger Tölpel, der Eins und Eins nicht zusammenzählen konnte. „Ja, bitte. Erklär’s mir.“ Die Stimme bebte, während ein langes tonloses Seufzen seine Brust vibrieren ließ. Doch alle Versuche verhallten. Es gab kein Zurück.

Tage strichen ins Land, Wochen vergingen, doch die Erkenntnis blieb. Die Enttäuschung wog schwer, keiner der lächerlichen Versuche konnte etwas an der Wahrheit verändern. An der, die über zwanzig Jahre in der Schachtel verborgen lag, vor seinen Augen, so nah und doch so fern. Immer hatte es sich anders angefühlt. Die Bindung zu George, dem Mann seiner Mutter, der niemals wirklich das Gefühl vermittelt hatte, Vater sein zu wollen. Sein Vater sein zu wollen. Puzzleteile fügten sich zusammen und aus den unklaren Konturen wurde ein Bild, das Folgen mit sich zog, die niemand abzuschätzen bereit gewesen war. Alles hatte sich verändert binnen eines einzigen Momentes und nichts würde werden, wie es war. Er hatte ihn verloren; und: er hatte sich verloren. Auf der Suche nach ihm, begab er sich auf die Suche nach sich selbst. Fragezeichen überschwemmen jede geglaubte Sicherheit und alles, was bleibt, sind offene Fragen und der Wunsch sie zu beantworten. Antworten.
Devine
25 BZW. 26 JAHRE » BERUF FREIGESTELLT
Fraser
Dein Leben läuft gut. Das Dach über deinem Kopf ist dicht, die Heizung läuft auf Hochtouren, der Kühlschrank ist gefüllt und das Handy surrt vertraut. Du wirfst einen Blick darauf, doch das vertraute Lächeln sieht im Spiegel falsch aus. Eine verzerrte Variante dessen. Und wenn du in den Spiegel schaust, weißt du nicht, wer du bist. Dein Leben lief gut, aufgewachsen in Alexandria unter den Fittichen einer liebevollen Familie mangelte es dir weder an Aufmerksamkeit, noch an Zuwendung. Dass die Zuneigung, die man dir entgegenbrachte, zu großen Teilen aus Kompensation eines ganzen Berges an Problemen und einem schlechten Gewissen, das bis zu euren Wurzeln nach Kanada reicht, besteht, wusstest du nicht. Stattdessen hast du dein Leben genossen, entwickeltest dich zu einem kreativen Freigeist, beliebt bei Menschen aller Art, ein waschechter Familienmensch, der rasch seinen Weg ausgemacht hatte und sich durch nichts in dieser Welt von seinen Zielen abbringen lassen würde – so die Theorie. Sie lebte sich gut, dein Leben lebte sich gut, es war solide und vernünftig. Das College war der nächstlogische Schritt auf deinem Weg in die Zukunft, nur an der Freundin haperte es auf lange Sicht durch das eher ungesund innige Verhältnis zu deiner Mutter, die es sich wohl seit Lebzeiten auf die Fahnen geschrieben hat, deinen Werdegang zu kontrollieren. „Sie meint es ja nur gut“ – hast du gesagt. Solange, bis die Bombe platzte und du mittlerweile nicht mehr sicher bist, ob es gute Absicht, oder Angst vor der Wahrheit war, die sie anleitete.
Frei « Dylan Sprouse

Clay
25 BZW. 26 JAHRE » ZIMMERMÄDCHEN/EINBRECHER
Morris
Mein Leben läuft Amok. Zwischen Wäschebergen, Bierflaschen und einem mal kleinerem, mal größerem Päckchen Pillen, Koks, oder anderen Stimmungsaufhellern – die dann im Endeffekt allerdings nichts aufhellten, sondern das Dunkelgrau in Schwarz hüllten – verlebtest du deine ersten Jahre, machtest deine ersten Schritte, hast die ersten Worte entdeckt und dir die erste Prügel eingeheimst. Erinnerungen, die auf keinem Foto festgehalten wurden. Andere dagegen schon und während manche Eltern Alben voller Urlaubsbilder haben, sammelt dein Vater lediglich die der Akten, die über dich angelegt wurden. Du hast früh gelernt für dich einzustehen, dir das zu nehmen, was dir beliebt; gibt die Welt doch nichts, wenn du erst am unteren Ende der Nahrungskette angelangt bist. Du kratzt am Fundament der Gesellschaft, die schwarzen Stiefel ziehen schwer an deinen Beinen und erinnern dich täglich daran, dass eine Flucht aussichtslos wäre. Nicht, dass du wirklich fliehen wollen würdest – wovor auch. Das ist dein Leben. War es immer, wird es immer sein. Spätestens das Klacken der entsicherten 9-Millimeter hinter deinem Ohr hält dich an Ort und Stelle. Nun sind es jedoch deine eigenen Wäscheberge, Bierflaschen und Päckchen mit Pillen, die über den Boden des Trailers verstreut liegen, während der Wind unbarmherzig gegen die Außenwände peitscht und du die Zweifel an deinem Leben niederringst.
Vergeben « Cole Sprouse

Wie unschwer zu erkennen suche ich hier den leiblichen Geschwistergegenpart zu meinem Clay. Die beiden verbindet in den letzten Jahren tatsächlich einzig und allein das Blut, wurden sie doch kurz nach der Geburt bereits getrennt. Während Devine mit seiner Mutter und den Großeltern nach Alexandria genommen wurde, verblieb Clay bei seinem leiblichen Vater und wuchs ohne das Wissen um Mutter und Bruder in einem der schlechteren Distrikte Baton Rouges auf, welches dennoch auch heute noch als sein Zuhause zählt. Während Clay die letzten Jahre die meiste Zeit in kriminellen Kreisen ansässig war, bereits dreißig Monate im Gefängnis verweilen durfte und mittlerweile als recht erfolgreicher Dieb und Einbrecher, sowie als „Zimmermädchen“ im Juicy Lucy arbeitet, konnte Devine auf eine behütetere Vergangenheit zurückblicken. Wie genau diese aussah, habe ich offengelassen. So stünde hier eine ganze Menge frei, was seine letzten fast sechsundzwanzig Lebensjahre (die Zwillinge werden im Januar 26 Jahre) anbelangt. Natürlich habe ich trotzdem schon einige Ideen und auch Pläne für die Zukunft und möchte diese sehr gerne mit dir teilen, solltest du Interesse daran haben! Dazu wäre leider Discord Grundvoraussetzung, denn ich lege großen Wert auf persönlichen Kontakt und wünsche mir diesen tatsächlich auch fortlaufend. Es sind bereits einige enge Vertraute von Clay und potenzielle Anschlüsse für Devine im Forum vertreten, oder in Planung, weshalb es über die Familie hinaus noch anderes Potenzial gibt.

Avatar und Alter sind naturgegeben natürlich leider nicht änderbar, Name und Beruf hingegen schon. Die Vergangenheit ist fast vollständig frei variabel, allerdings würde ich mir gerne ein Veto-Recht für Veränderungen einräumen! Die Zwillinge sollten natürlich bestenfalls nicht die absolut identische Entwicklung durchlebt haben, doch solcherlei Dinge würde ich sehr gern im Privaten via Discord plotten. Ich treffe zudem nur ungern Aussagen hinsichtlich Aktivität, Postingfrequenz, Länge und dergleichen, da das tatsächlich sehr oft sehr variiert. Ich selbst bin allerdings ein sehr geduldiger Spieler, wünsche mir aber auch weiterhin Kontakt und einen zuverlässigen Spieler.

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